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Die Ausfuhren der Autonomen Region des Baskenlandes beliefen sich im Jahr 2007 auf 18,834 Milliarden Euro und damit 2,320 Milliarden mehr als im Vorjahr. Dies macht Angaben des baskischen Statistikamts Eustat zufolge 14,1% Nominalzuwachs aus.
Die Einfuhren betrugen im gleichen Zeitraum 18,762 Milliarden Euro und übertrafen die im Jahr 2006 verzeichneten Zahlen um 9,4%. Die Einfuhren von Nicht-Energie-Produkten legten mit 17,1% stärker zu, was auf den Rückgang der Energieprodukte zurückzuführen ist, die sich in dem Jahr um 5,2% verringerten.
Die baskischen Güterausfuhren erzielten 2007 doppelt so viel Wachstum wie die spanischen Ausfuhren (6,8%) und die Einfuhren lagen mit 9,4% leicht über dem gesamtspanischen Wert von 8,0%.
Die baskische Handelsbilanz (Ausfuhren minus Einfuhren) weist für 2007 72,1 Millionen Euro Überschuss aus und kehrt damit zu dem in den zwei Jahren zuvor verlassenen Überschusstrend zurück. Im gleichen Sinne hat sich die Deckungsrate der Ausfuhren von 93,6% im Jahr 2006 um vier Prozentpunkte auf 100,4% im Jahr 2007 verbessert. Die spanische Deckungsrate betrug 2007 64,7% und zieht ein chronisches Handelsdefizit mit sich, das 2007 bei fast 99,00 Milliarden Euro lag.
Die Bilanz der Nicht-Energie-Produkte fiel höher als vor einem Jahr aus und belief sich gegenüber den 3,941 Milliarden Euro aus dem Jahr 2006 auf 4,258 Milliarden. Die Deckungsrate der Nicht-Energie-Produkte fiel dagegen von 135,2% im Jahr 2006 um drei Prozent auf 132,5% im Jahr 2007 zurück.
Nach Bestimmungsländern ragt eine Verringerung der Handelsbilanz der Autonomen Region des Baskenlandes gegenüber der Europäischen Union heraus. Sie hat ihre Position aus dem Vorjahr verschlechtert und fällt von 2,788 Milliarden Überschuss im Jahr 2006 auf 2,624 Milliarden für 2007 zurück. Die Deckungsrate von 132,2% im Vorjahr liegt 2007 bei 126,0%.
Bezüglich der Transaktionen von Nicht-Energie-Produkten tritt eine Verbesserung ein. Sie steigen von den 3.390 Milliarden positive Bilanz gegenüber der Europäischen Union im Jahr 2006 auf 3,443 Milliarden im Jahr 2007, wobei die Deckungsrate jedoch fünf Prozen nachgibt: lag sie 2006 noch bei 144,2%, beträgt sie 2007 139,1%.
Nach Ländern geht mehr als die Hälfte der Ausfuhren der Autonomen Region des Baskenlandes in fünf Länder: Nach Frankreich (17,0%), Deutschland (15,1%), Italien (7,2%), Großbritannien (6,7%) und in die USA (6,3%). Über die Hälfte unserer Einfuhren geht auch in fünf Hauptabnehmerländer: Deutschland (15,3%), Russland (14,8%), Frankreich (10,3%), Italien (7,3%) und China (6,1%).
Über 30% der Gesamteinfuhren entfallen auf Energieprodukte. Davon stammen 40% aus Russland, gefolgt von anderen Ländern, wie unter anderem dem Iran, Deutschland, Großbritannien, Nigeria, Mexiko oder dem Irak.
In der Analyse nach Produkten ist herauszuheben, dass die 10 ersten Produkte der Rangliste 41% der Ausfuhren ausmachen. Davon gehören drei zur Gütergruppe Transportmaterial: Fahrzeugteile und -zubehör, Kraftfahrzeuge zur Warenbeförderung und Personenkraftwagen für fünf bis 10 Fahrgäste, die 16,4% der Gesamtausfuhren bilden. An zweiter Stelle der Rangliste liegt die Partie Erdöle die zur Gütergruppe der Mineralischen Erzeugnisse gehört. An vierter Stelle stehen Neureifen aus Kautschuk aus der Gruppe Kunststoffe und Kautschuk. Der Bereich Metalle und Metallverarbeitung weist drei Partien unter den 10 ersten auf: Profile, Rohre und Stangen aus Eisen oder Stahl. Schließlich ragen auf Position acht die Armaturen und Ähnliches der Gütergruppe Maschinen und Geräte, Elektromaterial heraus.
Die Einfuhren wurden unter anderem durch den Aufschwung von Transportmaterial (35,9%), Metalle und Metallverarbeitung (21,6%) und Elektromaterial (9,9%) begünstigt, während die Einfuhren der Mineralischen Erzeugnisse zurückgegangen sind (-5,2%).
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